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Zweckverband zur Abwasserbeseitigung in den Simsseegemeinden
       Zweckverband zur Abwasserbeseitigung in den Simsseegemeinden
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Rundschreiben Simssee-AZV_20201201.pdf
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Simsseeschutz auch in Frasdorf, Prien und Rimsting

Informationsversammlung am 10. März 2022 in Prien

 

Der Abwasserzweckverband Simssee engagiert sich seit Jahren im Rahmen des Simsseeschutzprojektes in Kooperation mit Landwirten für die Verbesserung der Wasserqualität des Sees, nun sollen auch die Gemeinden Frasdorf, Prien und Rimsting miteinbezogen werden.

Als Einstieg in eine mögliche Zusammenarbeit hatten die Bürgermeister der drei Gemeinden am 10. März 2022 zu einer Informationsveranstaltung in den König-Ludwig-Saal in Prien am Chiemsee eingeladen.

Denn obwohl zwei Gemeinden Chiemsee-Anrainer sind, befinden sich aufgrund ihrer Lage an der Antworter und der Thalkirchener  Ache (Simssee-Zuflüsse), gut 1.000 ha Äcker und Wiesen in deren Einzugsgebiet. Über diese Hintergründe haben zunächst Bürgermeister Friedrich aus Prien und Bürgermeister Alois Loferer vom AZV Simssee die anwesenden 50 Landwirte informiert. Herr Loferer hat die Entscheidung des AZV Simssee erläutert, im freiwilligen Simsseeschutzprojekt seit Jahren in Kooperation mit den Landwirten an der weiteren Verbesserung der Qualität des Sees zu arbeiten. Das gute Miteinander mit den Landwirten ist dem AZV Simssee dabei sehr wichtig.

Nach Vorgabe der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) müssen alle Gewässer bis zum Jahr 2027 einen guten ökologischen Zustand erreichen. Laut Dr. Hadumar Roch vom Wasserwirtschaftsamt Rosenheim (WWA) wird die ökologische Qualität des Sees regelmäßig anhand verschiedener Parameter überprüft. Entscheidend für die Qualität ist dabei der Eintrag des Nährstoff Phosphor.

Die bisherigen Maßnahmen zum Wasserschutz für den Simssee, wie der Bau der AZV-Kläranlage ab den 80er Jahren, haben die in den See gelangende Phosphormenge deutlich reduziert. Der nach WRRL geforderte gute ökologische Zustand ist jedoch noch nicht erreicht. Aufgrund seiner geringen Tiefe von etwa 20 Metern kann er ein Zuviel an Phosphor weniger abpuffern als tiefere Seen. Die Erosion von Ackerflächen sowie der Oberflächenabfluss von Grünland bilden aktuell die Haupteintragspfade für Phosphor in den See. Damit sind die Ansatzpunkte für Aktivitäten der Landwirte und die darin für den See bestehende Chance benannt.

Herr Forster vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Rosenheim informierte über die Düngeverordnung und andere gesetzliche Rahmenbedingungen für die landwirtschaftliche Bewirtschaftung. Ein großes Problem bezüglich der Erosion im Einzugsgebiet sieht er in der starken Zunahme der Niederschlagserosivität in den letzten 50 Jahren. Deshalb wird es zunehmend wichtig, mögliche Alternativen zum Pflügen der Äcker auszuprobieren. 2022 soll deshalb auch ein Projekt zur Mulchsaat von Mais im Simssee-Einzugsgebiet durchgeführt werden, um auszutesten welches Verfahren sich hier am besten eignet. Interessierte Landwirte können sich beim AELF und beim Ing.-Büro Ecozept, Freising, das seit dem Jahr 2003 das Simsseeschutzprojekt des AZV Simssee begleitet, melden.

In den AZV-Gemeinden im Einzugsgebiet des Simssee wurden im Rahmen des Simsseeschutzprojektes bereits etliche Maßnahmen auf den rd. 3.000 ha Äcker und Wiesen mit den Landwirten durchgeführt. Die große Vielfalt der verschiedenen Aktivitäten und Erfolge daraus wurden von Frau Wissinger von der Firma Ecozept anschaulich beschrieben. Dazu gehören der Zwischenfruchtanbau nach Getreide und damit vor Sommerkulturen wie Mais oder Soja, Zwischenfrüchte nach und Untersaaten im Mais, das Thema Grünlandnach- oder sogar -neuansaat, eine angepasste Ausbringung der organischen Dünger (Mist, Gülle, Gärreste), aber auch die Milchviehfütterung (Import an Phosphor über Zukaufsfutter ins Einzugsgebiet). Die Handlungsmöglichkeiten für die Landwirte sind vielfältig, sodass es für jeden Betrieb Ansatzpunkte gibt auf freiwilliger Basis etwas für den Simssee zu tun. Vor allem kommen die Wirkungen wie z.B. Verringerung der Erosion und der Gülleabschwemmung auch den Landwirten selbst zugute.

Nach Verständnisnachfragen von den anwesenden Landwirten berichteten bereits lange im Projekt aktive Landwirte aus den AZV-Gemeinden von ihren positiven Erfahrungen und Entwicklungen zu seenverträglicher Bewirtschaftung und ermunterten die „neuen“ Landwirte, im Projekt mitzumachen. Die Landwirte mit Flächen in den betroffenen Bereichen werden aktiv angesprochen.

 

Foto von der Versammlung am 10.3.2022, Herr Dr. Roch vom WWA referiert

 

 

 

 

 

 

 

Neues Gesicht in der Kläranlage Bockau

 

Freudig nahmen AZV-Vorsitzender Karl Mair, Geschäftsführer Jürgen Lohse und die Mitarbeiter der Kläranlage Bockau ihren neuen Kollegen Martin Bergauer in Empfang. Dieser verstärkt das Team im Klärwerk ab Februar 2022. Mit ihm konnte ein junger Mitarbeiter gewonnen werden, der in den gesamten Betriebsablauf der Kläranlage und den Pumpstationen eingearbeitet und zukünftig den Kollegen zur Seite stehen wird. Zugleich begrüßte die Gemeindeverwaltung Stephanskirchen Frau Sabine Conrad als neue Mitarbeiterin für die Personalverwaltung. Wir heißen Frau Conrad und Herrn Bergauer herzlich willkommen!

 

Foto (von links):

Martin Bergauer, AZV-Geschäftsführer Jürgen Lohse, Sabine Conrad, Bürgermeister Karl Mair, Abwassermeister Markus Ganserer

 

 

 

Gemeindeübergreifend für den Simsseeschutz

Im Herbst 2021 fand im Dorfgemeinschaftshaus Greimharting eine Infoversammlung zum Simsseeschutz für die drei Gemeinden Frasdorf, Prien und Rimsting statt Neben den fünf AZV-Gemeinden Bad Endorf, Prutting, Riedering, Söchtenau und Stephanskirchen haben diese Gemeinden auch Flächenanteile im Simssee-Einzugsgebiet. Der Vorsitzende des Abwasserzweckverbandes Simssee (AZV), 1. Bürgermeister Karl Mair aus Stephanskirchen, hatte zusammen mit den Bürgermeistern der drei Gemeinden zu dieser Versammlung die Ortsobmänner des Bayerischen Bauernverbands, sowie Gemeinderäte die auch Landwirte sind, eingeladen. Nach der Begrüßung durch die Bürgermeister Mair und Fenzl (Rimsting) erläuterte Herr Dr. Roch vom Wasserwirtschaftsamt Rosenheim die Entwicklung der Qualität des Simssees in den letzten fünf Jahrzehnten, die vor allem durch die Menge des eingetragenen Phosphors bestimmt wird. Ein großer Erfolg ist dabei der Bau der Kläranlage Bockau mit einem hohen Anschlussgrad rund um den See.

Dennoch erfüllt der Simssee noch nicht die Qualitätsanforderungen der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL), die als Ziel den guten ökologischen Zustand von Grundwasser, Fließ- und Oberflächengewässern fordert. Der Simssee ist noch als „mäßig“ eingestuft. Auch in den Gemeinden Frasdorf, Prien und Rimsting spielt nach einer Nährstoffeintragsstudie des Wasserwirtschaftsamtes vor allem der Austrag von Phosphor aus landwirtschaftlichen Flächen über Erosion von Ackerflächen und Oberflächenabschwemmung von Grünland im gesamten Einzugsgebiet des Simssees eine große Rolle. Dazu erläuterte Frau Wissinger vom Büro Ecozept die im Rahmen des Simsseeschutzprojektes des AZV in der Vergangenheit durchgeführten Beratungs- und Informationsaktivitäten.

Entscheidend in der Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Flächen sind auf Ackerflächen der Anbau von Zwischenfrüchten vor Sommerungen und Untersaaten im Mais, sowie auf Grünland das seenschützende Güllemanagement mit Beachtung der Wetterverhältnisse bei der Ausbringung und der verantwortungsbewussten Bemessung der ausgebrachten Mengen. Ergänzend stellte Dr. Kasberger, Leiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Rosenheim, die möglichen Aktivitäten seiner Behörde vor. Diese liegen vor allem im Bereich der finanziellen Förderung und der fachlichen Beratung. In der abschließenden Diskussion, die vom stellvertretenden Vorsitzenden des AZV Simssee, Bürgermeister Loferer aus Bad Endorf, geleitet wurde ging es vor allem um die Klärung von Verständnisfragen und das mögliche weitere Vorgehen Geplant ist eine Informationsveranstaltung für die landwirtschaftlichen Bewirtschafter in den drei Gemeinden Frasdorf, Prien und Rimsting. Das Thema Simsseeschutz werden dabei Hr. Dr. Roch, Frau Wissinger und ein Vertreter des AELF Rosenheim vorstellen. Die Versammlung bildete somit den erfolgreichen Auftakt für die Ausweitung des Simssee-Schutzprojekts auf weitere drei Gemeinden.

 

 

Neue Wetterstation in Riedering für den Schutz des Simssees

Im September wurde bei Söllhuben in der Gemeinde Riedering eine neue Wetterstation in Betrieb genommen. Sie soll Landwirte und Berater im Einzugsgebiet des Simssees bei ihren Bemühungen zur Verbesserung der Wasserqualität des Sees unterstützen. Mit Hilfe der in der Station gewonnenen Daten soll die Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Nutzflächen besser auf den Gewässerschutz ausgerichtet werden.

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Rosenheim gab den Anstoß für die Errichtung der Wetterstation. Sie stellt einen weiteren Baustein der Maßnahmen für den Simsseeschutz dar. Dabei ist es ein wichtiges Ziel, Nährstoffeinträge aus der Landwirtschaft zu verringern und so die Wasserqualität des Sees zu verbessern. „Die Nährstoffe, insbesondere Phosphor, gelangen vor allem durch Abschwemmung von Gülle oder von Ackerboden in den See“, so Dr. Hadumar Roch vom Wasserwirtschaftsamt Rosenheim.

Die Wetterstation kann dabei helfen, lokale Starkregenereignisse zu erkennen, die zu einer Abschwemmung geführt haben. Die Berater und Landwirte vor Ort können so Einträge in den See besser nachvollziehen und gezielt Maßnahmen zu deren Verminderung erarbeiten. Bisher musste dabei auf die Daten der weit entfernt liegenden Wetterstation am Versuchsgut Karolinenfeld in Kolbermoor zugegriffen werden.

Verantwortlich für den Betrieb der Wetterstation ist die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), die in Zusammenarbeit mit dem AELF Rosenheim einen geeigneten Standort auswählte. Karl Mair, Bürgermeister der Gemeinde Stephanskirchen und Vorsitzender des Abwasserzweckverbands (AZV) Simssee und sowie Christoph Vodermaier, Bürgermeister der Gemeinde Riedering unterstützten das Vorhaben: „Die Wetterstation ist ein wichtiger Beitrag der beiden Gemeinden zum Simsseeschutz.“ Der AZV und die Gemeinde Riedering übernahmen die Kosten für den notwendigen Schutzzaun.

Die Daten der Wetterstation können im Internet unter www.wetter-by.de abgerufen werden.

Foto (von links): Christoph Vodermaier, Dr. Hadumar Roch, Felix Forster und Karl Mair

 

 

 

Simsseeschutz ist auch Thema in der Landwirtschaftsschule

Da im Voralpenland hohe Niederschläge auf hügeliges Gelände treffen, ist auch der Simssee von Nährstoffeinträgen aus der Landwirtschaft des umgebenden Einzugsgebiets betroffen. Um diese so gering als möglich zu halten, bemühen sich die Landwirte um eine entsprechende Anpassung der Produktionsverfahren beim Ackerbau und im Grünland.

Der Junglandwirt Johannes Hirzinger hat dieses Thema nun für seine Meisterarbeit an der Landwirtschaftsschule Rosenheim aufgegriffen und am elterlichen Betrieb in Söllhuben in der Gemeinde Riedering eine Versuchsfläche angelegt, mit welcher ein neues bodenschonendes Verfahren beim Maisanbau getestet werden soll. Untersucht wird dabei die sog. Mulchsaat, bei der die Ansaat von Mais in die noch vorhandenen Pflanzenreste einer zuvor angebauten Zwischenfrucht erfolgt. Durch den Erhalt einer teilweisen Bodenbedeckung kann bei der Mulchsaat die Bodenerosion verringert werden. Die Zwischenfrucht wird nicht geerntet, sie dient der Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit durch Gründüngung und Erosionsschutz. In der Versuchsanstellung wurden auch verschiedene Arten der Bodenbearbeitung (Pflügen in verschiedenen Bodentiefen, Grubbern sowie Verzicht auf Bodenbearbeitung) und Düngung mit einbezogen. Sobald der Mais erntereif ist, wird dessen Ertrag bei den unterschiedlichen Anbauvarianten gemessen. Johannes Hirzinger freut sich über die gute Entwicklung der Versuchsflächen: „Dieses Thema habe ich für meine Meisterarbeit gewählt, da der Gewässerschutz für mich ein wichtiges Anliegen ist und die Düngeverordnung immer strenger wird. Gespannt bin ich jetzt über die Ergebnisse der Ertragsmessung, da der Mais für unseren Milchviehbetrieb eine wichtige Futterpflanze ist“.

An gewässerschonenden Maßnahmen der Landwirtschaft im Einzugsbereich des Simssees wird seit langem gearbeitet. Der Abwasserzweckverband (AZV) mit den Mitgliedsgemeinden Bad Endorf, Prutting, Riedering, Söchtenau und Stephanskirchen übernahm 2003 auf freiwilliger Basis die Trägerschaft für ein eigenes Simssee-Schutzprojekt. Ziel des Projektes ist die Verbesserung der Wasserqualität in der Zusammenarbeit mit Landwirten aus dem Einzugsgebiet des Sees. Rund 200 Landwirte bewirtschaften die 3.000 Hektar Acker- und Grünlandflächen innerhalb der fünf AZV-Gemeinden.

Schwerpunkt wurde die Beratung der Betriebe durch das landwirtschaftliche Fachbüro Ecozept aus Freising. Nach Mitteilung des AZV wurden mit den Maßnahmen verschiedene Erfolge erzielt, wie ein gestiegener Umfang an begrünten Flächen (Acker- und Kleegras, Getreide, Zwischenfrüchte und Untersaaten) im Winterhalbjahr zeigt.

Text: Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim

Foto (von rechts): Johannes Hirzinger, Betriebsinhaber Andreas Hirzinger, Jürgen Lohse vom AZV Simssee, Dr. Georg Kasberger und Felix Forster vom Landwirtschaftsamt Rosenheim, Edeltraud Wissinger vom Büro Ecocept bei einer Ortseinsicht auf den Versuchsflächen

 

 

Gratulation zur bestandenen Prüfung

 

Die Kläranlage Bockau freut sich für den bisherigen Auszubildenden Andreas Pugliese, denn dieser hat kürzlich seine Abschlussprüfung zur Fachkraft für Abwassertechnik bestanden und wurde vom Abwasserzweckverband Simssee in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen. Erste Erfahrungen an der Kläranlage Bockau sammelte Andreas Pugliese seit September 2019. Seit 25. August verstärkt der 19jährige Rosenheimer nun das Team auf der Kläranlage Bockau.

 

Abwasserzweckverband Simssee

Karl Mair neuer Verbandsvorsitzender

 

Beim AZV Simssee war ein Führungswechsel angesagt, nachdem der bisherige Amtsinhaber, Rainer Auer, als Bürgermeister der Gemeinde Stephanskirchen und somit als Verbandsvorsitzender nicht mehr zur Verfügung stand.

 

In einer geheimen Wahl wurden Stephanskirchens erster Bürgermeister Karl Mair als neuer Verbandsvorsitzender und als sein Stellvertreter Bad Endorfs erster Bürgermeister Alois Loferer einstimmig gewählt.

 

Die Kläranlage Bockau informiert

Zur Verstärkung unseres Personalstamms wurde zum 01.09.2019 ein Auszubildender eingestellt. Herr Andreas Pugliese wird zur Fachkraft für Abwassertechnik mit der Vertiefung Kläranlagenbetrieb ausgebildet. Seit dem 15.10.2019 unterstützt Herr Marc Groß als Elektriker unser Team. Im Rahmen der Fortbildung ist angedacht ihn zum Klärwärter weiter zu bilden. Das Team vom AZV Simssee heißt euch herzlich willkommen!

Neues KFZ für die Kläranlage Bockau

 

 

Austausch der BHKW abgeschlossen

 

Errichtung einer Schlammlagerhalle

 

Abwasserbeseitigung – Wichtige Informationen für Einleiter 

Nachdem immer wieder Fremdstoffe in die öffentliche Kanalisation eingeleitet werden, die dort nichts zu suchen haben, möchten wir besonders auf die Stoffe hinweisen, die nicht in die Kanalisation eingeleitet werden dürfen.
Dies wären unter anderem: 

 

 

siehe auch Kennzeichnung auf der jeweiligen Verpackung:           

 

- Fette (jeglicher Art), Kleidung (jeglicher Art), Putzlumpen
- Feste Stoffe, auch in zerkleinerter Form, wie Schutt, Asche, Sand, Kies, Faserstoffe, Zement, Kunstharze, Teer, 
  Pappe, Dung, Küchenabfälle, Schlachtabfälle, Hefe, flüssige Stoffe, die erhärten

- Räumgut aus Leichtstoff- und Fettabscheidern, Jauchen, Gülle, Schmutzwasser aus Dunggruben und
  Tierhaltungen, Silagegärsaft, Molke - Absetzgut, Schlämme oder Aufschwemmungen aus
  Vorbehandlungsanlagen, Räumgut aus Grundstückskläranlagen (gilt auch für den Inhalt von stillgelegten
  3-Kammer-Gruben) und Abortgruben

- Feuergefährliche oder zerknallfähige Stoffe wie Benzin, Benzol, Öl
- Infektiöse Stoffe, Medikamente
- Farbstoffe, soweit sie zu einer deutlichen Verfärbung des Schmutzwassers in der Sammelkläranlage oder des  
  Gewässers führen, Lösemittel

- Schmutzwasser oder andere Stoffe, die schädliche Ausdünstungen, Gase oder Dämpfe verbreiten können
- Grund- und Quellwasser
- Zigarettenstummel
- Batterien
Die Einleitung der vorgenannten Stoffe führen zum einen dazu, dass der Feinrechen am Einlauf der Kläranlage erhebliche Mengen Abfall aus dem Abwasser fischt und zum anderen die Reinigung des Abwassers erschwert wird. Ferner können die technischen Einrichtungen, wie z.B. Pumpstationen, Schaden nehmen. Auch ist es für unsere Mitarbeiter nicht angenehm, wenn sie immer wieder Bündel von Ölpflegetüchern, Reinigungstüchern usw. aus den Pumpstationen oder Schächten entfernen oder die Einrichtungen von Ablagerungen
(z.B. von Fetten) reinigen müssen. Wer diese Einleitungsverbote nicht beachtet, haftet der Gemeinde und dem Abwasserzweckverband Simssee für alle ihr dadurch entstehenden Schäden und Nachteile. Ferner handelt es sich hierbei um eine Ordnungswidrigkeit, die mit Geldbuße belegt werden kann. Wir bitten dies in Zukunft zu beachten!

 

 

 

 

Pressebericht über die konstituierende Verbandsversammlung

Hier finden Sie den Artikel über die konstituierende Verbandsversammlung aus dem OVB (vom 05.06.2014)

 

"Herzlich Willkommen" und "Auf Wiedersehen"... 

 

...hieß es für jeweils sieben neue und sechs ausscheidende Verbandsräte am 22. Mai. In der konstituierenden Verbandsversammlung wurden zu Beginn die Wahlen des Verbandsvorsitzenden und dessen Stellvertreter durchgeführt. Die bisherigen Amtsinhaber Rainer Auer und Hans Loy wurden dabei einstimmig von der Verbandsversammlung wiedergewählt. Im Anschluss an die Sitzung, wurden im Biergarten des Gasthauses Antretter die ausscheidenden Verbandsräte gebührend verabschiedet. Zum Dank erhielten diese einen Geschenkkorb vom Weltladen und passend für den AZV Simssee, ein gerahmtes Bild vom Simssee als Andenken.

 

Die neue Verbandsversammlung und...   

 

 

 ...die ausscheidenden Verbandsräte m. d. Verbandsvorsitzenden

 

v. links:) Simon Hilger, Gudrun Unverdorben, Rainer Auer, Christian Helget, Hans Kink (es fehlen: Ernst Bauer, Rupert Rotter)

 

Dachsanierung am Hochwasserpumpwerk abgeschlossen


Die für heuer anstehende Dachsanierung des Hochwasserpumpwerks auf der Kläranlage Bockau wurde nun abgeschlossen. Nachdem letztes Jahr schon einige Betriebsgebäude ein neues Satteldach erhielten, war nun das Hochwasserpumpwerk an der Reihe. Außerdem wurde ein Teil der Holzschindeln an der Fassade des Gebäudes erneuert, welche witterungsbedingt schadhaft waren.

 

 

Neue Methode im Maisanbau leistet Beitrag zum Simsseeschutz

AZV und Landwirte engagieren sich gemeinsam für Gewässerschutz - Feldbegehung in Stetten/Bad Endorf

 

    

...mehr dazu finden Sie hier!

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