Zweckverband
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Zweckverband zur Abwasserbeseitiung in den Simsseegemeinden
       Zweckverband zur Abwasserbeseitiung in den Simsseegemeinden

Simsseeschutzprojekt: Versammlung vom 28.03.2018

 

„Wie viel Phosphor braucht die Kuh?“

Unter dieser Überschrift fand am 28.03.2018 in Hirnsberg im Gasthaus Hilger eine Versammlung zum Simsseeschutzprojekt statt.

Hierfür trafen sich der Abwasserzweckverband Simssee, die Wasserschutzfirma Ecozept und Landwirte, die Flächen im Einzugsgebiet des Simssees als auch des Tinninger Sees bewirtschaften. Hauptakteur dieser Veranstaltung war Herr Dr. Hubert Schuster, Koordinator des Arbeitsbereiches „Wiederkäuer- und Pferdeernährung“ am Institut für Tierernährung und Futterwirtschaft der Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) in Grub.  Sein Vortrag „Wie viel Phosphor braucht die Kuh?“ fand auf allen Seiten großen Anklang.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Edeltraut Wissinger (Ecozept), Projektbetreuerin im Simsseeschutzprojekt, alle Anwesenden. Im Speziellen waren dies vom Projektträger Abwasserzweckverband Simssee (AZV) der Geschäftsführer Hr. Lohse, seine Stellvertreterin Frau Weiß, Frau Bürgermeisterin Laban aus Bad Endorf, mehrere Landwirte und Gemeinderäte aus Riedering, Herr Dr. Roch vom Wasserwirtschaftsamt, Hr. Überacker und Hr. Hötzelsberger (beide Wasserberater am Landwirtschaftsamt) und Frau Amelung von der Unteren Naturschutzbehörde. Frau Laban begrüßte die Versammlung und wünschte gute Inhalte, die beim Thema Simsseeschutz zu Fortschritten beitragen.

Frau Wissinger beschrieb die Entwicklung der Flächennutzung bei den rund 3.000 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche im Simssee-Einzugsgebiet seit 2009. Der Umfang der Ackerflächen ist seitdem von 470 ha auf 720 ha gestiegen, die Grünlandflächen haben dementsprechend um 250 ha abgenommen. Da die Erosion von Ackerflächen (mit Maisanbau) den Haupteintragspfad von Phosphor in den See darstellt, ist das eine für die Qualität des Sees eher gefährliche Entwicklung. Aus diesem Grund stellte sie auch die Vorteile des Zwischenfruchtanbaus und der Untersaaten im Mais vor und verwies auf die dafür von Ecozept jährlich durchgeführten Sammelbestellungen für Zwischenfruchtsaatgut. Da es für die Untersaaten mittlerweile einen Lohnunternehmer gibt, der mit einem pneumatischen Düngerstreuer in knapp 10 Minuten ein Hektar mit Untersaaten bestellen kann, ist das eine Technik die im praktischen Einsatz  hervorragend funktioniert. Entscheidend für den Erfolg sind der Saatzeitpunkt und die Art des vorher eingesetzten Pflanzenschutzmittels und gegebenenfalls die Wartezeit dazwischen. Der klare Vorteil liegt im Vorhandensein eines Bewuchses gleich nach der Maisernte, ganz egal wann die Ernte stattgefunden hat und ob die Witterung im Herbst noch eine Zwischenfruchteinsaat zugelassen hätte oder nicht.

Herr Dr. Schuster stellte anschließend vor, warum Phosphor ein Thema in der Milchviehfütterung ist. Er verwies darauf, dass Phosphor ein endlicher Nährstoff ist, mit dem deshalb sorgsam umzugehen sei, der aber auch bei einem Zuviel - z.B. in Gewässern - zu entsprechenden Problemen (Algenwachstum, Sauerstoffmangel, Fischsterben) führen kann.

Gleichzeitig ist Phosphor jedoch ein wichtiger Baustein für die Kuh, welchen sie zum Schutz vor Mangelerscheinungen benötigt und der für viele wichtige Funktionen im Tierkörper essentiell ist. Bei einer Überversorgung kann es jedoch auch zu gesundheitlichen Problemen kommen (z.B. Bildung von Harnsteinen). Deshalb stellt sich die zentrale Frage, wie viel Phosphor gesund ist für Tier und Umwelt.

Von Seiten der LfL wurden deshalb Versorgungsempfehlungen für Jungvieh (17 g/Tag) und Milchkühe (75 g/Tag) entwickelt, die den Minimal- und Optimalbedarf an Phosphor definieren

 

 

 

Stellenausschreibung für die Kläranlage Bockau

Der Abwasserzweckverband Simssee und der Abwasserzweckverband Prien- und Achental suchen für die Kläranlage Bockau (65.000 EW) zum nächstmöglichen Zeitpunkt zur Unterstützung ihres Teams

            eine Fachkraft für Abwassertechnik oder eine/n Klärwärter/in

            mit der Möglichkeit zur Qualifizierung zum Abwassermeister

Bei der zu besetzenden Stelle handelt es sich um eine Vollzeitstelle mit derzeit 39 Wochenstunden.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:

  • Betrieb und Kontrolle der Abwasserreinigungsanlagen einschließlich der Prozessdatenerfassung und –verarbeitung

  • Instandhaltung von Maschinen- und Messeinrichtungen

  • Reparatur- und Wartungsarbeiten sowie die Behebung von Störungen

  • Leistung von Rufbereitschafts – und Wochenenddiensten

     

    Das Anforderungsprofil:

     

  • Eine Fachkraft für Abwassertechnik bzw. Ver- und Entsorger/in (Fachrichtung Abwasser)

  • Alternativ eine/n Facharbeiter/in mit abgeschlossener Berufsausbildung als Schlosser/in sowie der Bereitschaft zur fachlichen Aus- und Weiterbildung

  • Führerschein der Klasse B

  • Bereitschaft zum selbständigen Arbeiten und zur Fort- und Weiterbildung

  •  

    Das können wir Ihnen bieten:

    • Möglichkeit zur Weiterentwicklung zum Abwassermeister bei fachlicher und persönlicher Eignung

    • Eine leistungsgerechte Vergütung nach dem TVöD

    • Die Sozialleistungen des öffentlichen Dienstes

    • Einen sicheren Arbeitsplatz und unbefristeten Arbeitsvertrag

    • Langfristige Einsatzpläne in der Bereitschaft, die für uns wichtig sind, damit Sie Beruf und Privatleben gut vereinbaren können

       

       

      Unsere Fragen an Sie:

       

    • Arbeiten Sie gerne vielseitig und suchen immer wieder neue Herausforderungen?

    • Selbständiges und eigenverantwortliches Arbeiten sind Ihre Stärken?

    • Sie arbeiten gerne in einem motivierten Team und bringen Ihren Beitrag für ein gutes Betriebsklima?

    Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns über Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen. Bitte senden Sie diese bis zum 16.02.2018 an den Abwasserzweckverband Simssee, Rathausplatz 1, 83071 Stephanskirchen.

    Sie haben noch Fragen? Dann wenden Sie sich an unseren Geschäftsführer Herr Lohse unter Tel. 08031/722351.

 

Simsseeschutzprojekt: Versammlung vom 17.08.2017

 

Düngeverordnung: Ackerbauern und Grünlandbewirtschafter müssen sich auf neue Regeln einstellen

 

Im Rahmen des Simsseeschutzprojektes trafen sich auf Einladung des AZV Simssee und des Büro Ecozept ca. 60 Landwirte und Behördenvertreter, sowie Bürgermeister der AZV-Gemeinden im GH Hirzinger in Söllhuben um sich über die praktische Umsetzung der im Juni 2017 verabschiedeten neuen Düngeverordnung zu informieren. Teilgenommen haben auch Landwirte aus dem Einzugsgebiet des Tinninger See.

 

 

Referent des Abends war Dr. Matthias Wendland, Koordinator des Arbeitsbereiches Düngung, Nährstoffflüsse und Gewässerschutz am Institut für Ökologischen Landbau, Bodenkultur und Ressourcenschutz (IAB)

Nach der Einführung durch die Projektbetreuerin im Simsseeschutzprojekt, Edeltraud Wissinger mit verschiedenen kritischen Beispielen zur Fruchtfolge, zur Lagerung und Ausbringung organischer Dünger aus dem Simsseeeinzugsgebiet erläuterte Hr. Wendland in einer konzentrierten Präsentation, womit die Landwirte aufgrund der neuen Düngegesetzgebung zu rechnen haben.

 

Ziel der Regelungen in der neuen Düngeverordnung ist es, das Risiko von Gewässer- und Luftverunreinigungen zu reduzieren. Sie wird deutliche Auswirkungen für viele Betriebe haben. Um die Vorgaben einhalten zu können wird es nötig werden, die Nährstoffeffizienz vor allem der organischen Dünger zu steigern.

 

Inhaltlich betrifft sie die Themen Düngeplanung, Regelungen zur Ausbringung, Obergrenzen, Sperrfristen, Nährstoffvergleiche, Lagerkapazitäten und spezifische Länderregelungen.

 

Bilanzierung

Da für die Qualität des Simssee und des Tinninger See vor allem der Eintrag von Phosphor entscheidend ist sind die neuen Regelungen zur Phosphordüngung interessant. So wird ab 2018 der erlaubte Bilanzüberschuss bei Phosphat von 20 auf 10 kg (bei Stickstoff von 60 auf 50 kg) abgesenkt.

Als Neuerung müssen sich Betriebe, die diese Grenzen bei einer  Kontrolle nicht einhalten, verpflichtend einer intensiven Beratung unterziehen und weitere Auflagen erfüllen.

 

Grenze für alle organischen Dünger

Bisher galt schon die Grenze von 170 kg N/ha und Jahr im Betriebsdurchschnitt für Stickstoff aus tierischen Wirtschaftsdüngern. Künftig muss in diesen Wert auch der Stickstoff aller organischen und organisch- mineralischen Düngemittel einbezogen werden. Das betrifft vor allem Biogasanlagen da der aus pflanzlichen Substraten wie Mais anfallende Stickstoff jetzt mitgerechnet werden muss. Eine Folge wird sein, dass Gärreste auf mehr Flächen verteilt werden müssen als bisher.

 

Bis zu fünf Meter Abstand zu Gewässern

Der einzuhaltende Abstand von drei Metern zur Böschungsoberkante eines Gewässers bei der Ausbringung von Düngemitteln auf Flächen mit einer Hangneigung bis 10 % wird auf vier Meter erhöht. Wenn Geräte verwendet werden, bei denen die Streubreite gleich der Ausbringfläche ist oder die mit einer Grenzstreueinrichtung ausgerüstet sind, kann er auf einen Meter reduziert werden.

Zudem dürfen auf den ersten fünf Metern von Flächen mit mehr als 10 % Neigung innerhalb von 20 m zur Böschungsoberkante keine Düngemittel ausgebracht werden. Für Ackerflächen gelten auf den folgenden fünfzehn Metern weitere Auflagen.

 

Ermittlung des Düngebedarfs

Die Ermittlung der notwendigen Düngemenge muss vor einer organischen und auch vor einer mineralischen Düngung erfolgen. Dies gilt vor der Ausbringung wesentlicher Mengen an Stickstoff (mehr als 50 kg/ha und Jahr) und Phosphat (mehr als 30 kg je ha und Jahr) und für jede Kultur und für jeden Schlag bzw. für jede Bewirtschaftungseinheit. Die Düngebedarfsermittlung ist schriftlich aufzuzeichnen und stellt bei Stickstoff eine schlagspezifische Düngungsobergrenze dar; bei Phosphat darf auf Böden mit einem Phosphatgehalt von über 20 mg Phosphat je 100 g Boden (CAL-Methode) maximal die Abfuhr durch das Erntegut gedüngt werden.

Unabhängig von der Düngebedarfsermittlung muss die Höhe der Düngung so geplant werden, dass die Vorgaben der Nährstoffbilanz eingehalten werden können.

 

Einarbeitungspflicht und Ausbringtechnik

Um Ammoniakverluste zu reduzieren müssen Düngemittel mit einem wesentlichen Gehalt an Stickstoff und mehr als 2% Trockensubstanz auf unbestelltem Ackerland unverzüglich (innerhalb von vier Stunden) eingearbeitet werden.

 

Verlängerte Sperrfristen

Die Beschränkung der Ausbringung stickstoffhaltiger Düngemittel im Herbst ist wichtiger Bestandteil der neuen Düngeverordnung. Für Düngemittel mit einem wesentlichen Gehalt an Stickstoff beginnt die Sperrfrist auf Ackerland nach der Ernte der letzten Hauptfrucht und dauert bis 31. Januar. Ausgenommen davon sind Zwischenfrüchte, Winterraps, Feldfutter bei einer Aussaat bis zum 15. September oder zu Wintergerste nach Getreide bei einer Aussaat bis zum 1. Oktober. Wenn diese Kulturen angebaut sind, dürfen N-haltige Düngemittel bis zum 1. Oktober bis zu einer Höhe von 60 kg Gesamt-N bzw. 30 kg Ammonium- N ausgebracht werden.

Für Grünland und mehrjährigen Feldfutterbau beginnen die Sperrfristen am 1. November und dauern ebenfalls bis 31. Januar. Die Sperrfristen für Grünland können wie bisher um vier Wochen verschoben werden.

 

Vorgaben zu Lagerkapazitäten

Ein wesentliches Ziel der neuen Düngeverordnung stellt die Verbesserung der Nährstoffausnutzung der organischen Wirtschaftsdünger dar. Um diese möglichst optimal zu gestalten sind ausreichende Lagerkapazitäten notwendig, um Gülle etc. zu Zeitpunkten mit den besten Ausnutzungsgraden ausbringen zu können. Deshalb sind lt. Anlagenverordnung sechs Monate für Gülle, Jauche, Gärrückstände unter Berücksichtigung von Niederschlagswasser, Abwasser und Silagesickersäften nötig. Betriebe mit mehr als 3 GV/ha benötigen ab 2020 Lagerraum für neun Monate

 

„Rote Gebiete“ und Länderbefugnisse

Neu ist die Festlegung von roten Gebieten, für die die Bundesländer aufgrund von Länderbefugnisse zu den schon genannten Auflagen drei zusätzliche Maßnahmen festlegen müssen. Deren Festsetzung wird noch dauern und möglicherweise erst 2019 greifen. Als rot werden u.a. Gebiete eingestuft, in denen ein langsam fließendes/stehendes Oberflächengewässer durch eine Eutrophierung durch Phosphat aus landwirtschaftlichen Quellen belastet ist.

 

Von Seiten der LfL werden die Landwirte über Veröffentlichungen und die Bereitstellung von praxisbezogenen Programmen im Internet unterstützt.

 

In der sich anschließenden Diskussion wurden noch verschiedene Praxisfragen geklärt.

 

Der Geschäftsführer des AZV Simssee, Herr Lohse bedankte sich bei den Landwirten für ihr Kommen und das Interesse am Simsseeschutz. Er betonte, dass die Qualitätsverbesserung des Sees nur zusammen mit den Landwirten möglich ist und gab der Hoffnung Ausdruck, dass mittels der vorgestellten Neuerungen der Düngeverordnung das Ziel besser erreicht werden kann.

 

 

 

Haushaltssatzung und Haushaltsplan für das Jahr 2017 verabschiedet

 

In seiner Sitzung am 02.12.2016 verabschiedete die Verbandsversammlung des Abwasserzweckverbandes Simssee seine Haushaltssatzung, die im Verwaltungshaushalt in den Einnahmen und Ausgaben mit je 2.554.600 € und im Vermögenshaushalt mit 467.200 € schließt.

Für das Jahr 2017 wurden wieder 30.000 € für den Simsseeschutz bereitgestellt, um den Zulauf von Nährstoffen und Keimen zu reduzieren. Wesentliche Ausgabeposten betreffen den Unterhalt der Kanalhauptsammler. In diesen Kosten ist die Reinigung, Spülung und Instandhaltung der Kanalhauptsammler, Wechseln von Schachtabdeckungen sowie die Aufwendungen für Kamerabefahrungen enthalten.

Auf Grund des technischen Zustands und des Alters müssen die beiden Gasmotoren ausgetauscht werden. Zur Sicherstellung des Kläranlagenbetriebs bei Stromausfall muss ein Notstromaggregat angeschafft werden. Des weiteren muss der Holzfußboden in der Werkstatt erneuert, die PH-Messung auf Ex-Bereich umgestellt und die Rechenanlage überholt werden.

Der Schuldenstand konnte seit dem Jahr 2006 (ca. 8,1 Mio. €)  bis zum Jahresende 2016 stetig verringert werden und beträgt derzeit noch rund 2,2 Mio. €.

 

Aktuelle Baumaßnahme auf der Kläranlage Bockau:

Erneuerung der Blockheizkraftwerke ( BHKW) 2016 / 2017

 

 

Abwasserbeseitigung – Wichtige Informationen für Einleiter 

Nachdem immer wieder Fremdstoffe in die öffentliche Kanalisation eingeleitet werden, die dort nichts zu suchen haben, möchten wir besonders auf die Stoffe hinweisen, die nicht in die Kanalisation eingeleitet werden dürfen.
Dies wären unter anderem: 

 

 

siehe auch Kennzeichnung auf der jeweiligen Verpackung:           

 

- Fette (jeglicher Art), Kleidung (jeglicher Art), Putzlumpen
- Feste Stoffe, auch in zerkleinerter Form, wie Schutt, Asche, Sand, Kies, Faserstoffe, Zement, Kunstharze, Teer, 
  Pappe, Dung, Küchenabfälle, Schlachtabfälle, Hefe, flüssige Stoffe, die erhärten

- Räumgut aus Leichtstoff- und Fettabscheidern, Jauchen, Gülle, Schmutzwasser aus Dunggruben und
  Tierhaltungen, Silagegärsaft, Molke - Absetzgut, Schlämme oder Aufschwemmungen aus
  Vorbehandlungsanlagen, Räumgut aus Grundstückskläranlagen (gilt auch für den Inhalt von stillgelegten
  3-Kammer-Gruben) und Abortgruben

- Feuergefährliche oder zerknallfähige Stoffe wie Benzin, Benzol, Öl
- Infektiöse Stoffe, Medikamente
- Farbstoffe, soweit sie zu einer deutlichen Verfärbung des Schmutzwassers in der Sammelkläranlage oder des  
  Gewässers führen, Lösemittel

- Schmutzwasser oder andere Stoffe, die schädliche Ausdünstungen, Gase oder Dämpfe verbreiten können
- Grund- und Quellwasser
- Zigarettenstummel
- Batterien
Die Einleitung der vorgenannten Stoffe führen zum einen dazu, dass der Feinrechen am Einlauf der Kläranlage erhebliche Mengen Abfall aus dem Abwasser fischt und zum anderen die Reinigung des Abwassers erschwert wird. Ferner können die technischen Einrichtungen, wie z.B. Pumpstationen, Schaden nehmen. Auch ist es für unsere Mitarbeiter nicht angenehm, wenn sie immer wieder Bündel von Ölpflegetüchern, Reinigungstüchern usw. aus den Pumpstationen oder Schächten entfernen oder die Einrichtungen von Ablagerungen
(z.B. von Fetten) reinigen müssen. Wer diese Einleitungsverbote nicht beachtet, haftet der Gemeinde und dem Abwasserzweckverband Simssee für alle ihr dadurch entstehenden Schäden und Nachteile. Ferner handelt es sich hierbei um eine Ordnungswidrigkeit, die mit Geldbuße belegt werden kann. Wir bitten dies in Zukunft zu beachten!

 

 

Haushaltssatzung und Haushaltsplan für das Jahr 2016 verabschiedet

In seiner Sitzung am 04.12.2015 verabschiedete die Verbandsversammlung des Abwasserzweckverbandes Simssee seine Haushaltssatzung, die im Verwaltungshaushalt in den Einnahmen und Ausgaben mit je 2.819.200 € und im Vermögenshaushalt mit 460.200 € schließt. Für das Jahr 2016 wurden wieder 30.000 € für den Simsseeschutz bereitgestellt, um den Zulauf von Nährstoffen und Keimen zu reduzieren. Wesentliche Ausgabeposten betreffen den Unterhalt der Kanalhauptsammler. In diesen Kosten ist die Reinigung, Spülung und Instandhaltung der Kanalhauptsammler, Wechseln von Schachtabdeckungen sowie die Aufwendungen für Kamerabefahrungen enthalten. Auf Grund des technischen Zustands und des Alters müssen die beiden Gasmotoren ausgetauscht und ein Notstromaggregat angeschafft werden. Der Schuldenstand konnte seit dem Jahr 2006 ( ca. 8,1 Mio. €) bis zum Jahresende 2015 stetig verringert werden und beträgt derzeit noch rund 2,6 Mio. €.

 

Austausch der Belüfterkerzen im Belebungsbecken

In der Kalenderwoche 44 wurden im Belebungsbecken 2 und 3 die Belüfterkerzen (ca. 1100 Stück) ausgewechselt. Für die Maßnahme wurde das Kläranlagenpersonal durch zwei Mitarbeiter des Bauhofs der Gemeinde Stephanskirchen unterstützt. Durch den hohen Einsatz und die gute Zusammenarbeit der Mitarbeiter konnte die Maßnahme innerhalb einer Woche abgeschlossen werden.

 

 

 

Haushaltssatzung und Haushaltsplan für das Jahr 2015 verabschiedet

In seiner Sitzung am 05.12.2014 verabschiedete die Verbandsversammlung des Abwasserzweckverbandes Simssee seine Haushaltssatzung, die im Verwaltungshaushalt in den Einnahmen und Ausgaben mit je 2.413.300 € und im Vermögenshaushalt mit 457.200 € schließt. Für das Jahr 2015 wurden wieder 30.000 € für den Simsseeschutz bereitgestellt, um den Zulauf von Nährstoffen und Keimen zu reduzieren. Wesentliche Ausgabeposten betreffen den Unterhalt der Kanalhauptsammler. In diesen Kosten ist die Reinigung, Spülung und Instandhaltung der Kanalhauptsammler, Wechseln von Schachtabdeckungen sowie die Aufwendungen für Kamerabefahrungen enthalten. Im Jahr 2015 steht die Elektroüberprüfung der Kläranlage Bockau an (12.000€). Eine große Maßnahme ist der Austausch der ca. 1.100 Belüfterkerzen (30.000€), der während dem laufenden Betrieb erfolgen muss. Des weiteren muss im Nacheindicker das Rührwerk (10.000€) und die Polymeranlage (15.000€) ausgetauscht werden. Für die Klärschlammentsorgung sind 210.000€ bereitgestellt. Ein weiterer Kostenfaktor mit 40.000 € betrifft die Rechengut-, Fett- und Sandfangbeseitigung. Der Schuldenstand konnte seit dem Jahr 2006 ( ca. 8,1 Mio. €) bis zum Jahresende 2014 stetig verringert werden und beträgt derzeit noch rund 3 Mio. €.

 

 

Verabschiedung von Frau Magdalena Murner

 

Im Rahmen des Jahresabschlussessens auf der Kläranlage Bockau wurde unsere Mitarbeiterin Magdalena Murner verabschiedet. Im Anschluss an ihren Urlaub geht sie in den Mutterschutz mit anschließender Elternzeit. Wir wünschen ihr für diesen neuen Lebensabschnitt alles Gute und Bedanken uns für die geleistete Arbeit und ihre Unterstützung.

 

 

Neue Mitarbeiterinnen für den AZV Simssee

 

 

Die Vollzeitstelle von Frau Murner wurde auf zwei Teilzeitstellen aufgeteilt. Seit 01. November 2014 sind Frau Weiß und seit

01. Dezember 2014 Frau Kettner beim AZV Simssee beschäftigt. Beide Damen teilen sich den Aufgabenbereich und unterstützen

seit dem die Geschäftsstelle des AZV Simssee. Wir wünschen beiden Damen Freude und Spaß in ihrem neuen Tätigkeitsbereich.

 

 

Baustellen auf der Kläranlage abgeschlossen

Im Rahmen der Faulturmentleerung wurde festgestellt, dass im Bereich der Deckenanbringung eine Undichtigkeit entstanden ist, durch die Gas entweicht. Das Verpressen und Abdichten der Decke ist nun fertig gestellt.

Auch das Betriebsgebäude hat eine neue Außenansicht bekommen. Über der Hauptzugangstür und der Kelleraußentreppe wurden Vordächer aus einer Glas-Stahl-Konstruktion angebracht.

 

 

 

Pressebericht über die konstituierende Verbandsversammlung

Hier finden Sie den Artikel über die konstituierende Verbandsversammlung aus dem OVB (vom 05.06.2014)

 

"Herzlich Willkommen" und "Auf Wiedersehen"... 

 

...hieß es für jeweils sieben neue und sechs ausscheidende Verbandsräte am 22. Mai. In der konstituierenden Verbandsversammlung wurden zu Beginn die Wahlen des Verbandsvorsitzenden und dessen Stellvertreter durchgeführt. Die bisherigen Amtsinhaber Rainer Auer und Hans Loy wurden dabei einstimmig von der Verbandsversammlung wiedergewählt. Im Anschluss an die Sitzung, wurden im Biergarten des Gasthauses Antretter die ausscheidenden Verbandsräte gebührend verabschiedet. Zum Dank erhielten diese einen Geschenkkorb vom Weltladen und passend für den AZV Simssee, ein gerahmtes Bild vom Simssee als Andenken.

 

Die neue Verbandsversammlung und...   

 

 

 ...die ausscheidenden Verbandsräte m. d. Verbandsvorsitzenden

 

v. links:) Simon Hilger, Gudrun Unverdorben, Rainer Auer, Christian Helget, Hans Kink (es fehlen: Ernst Bauer, Rupert Rotter)

 

Dachsanierung am Hochwasserpumpwerk abgeschlossen


Die für heuer anstehende Dachsanierung des Hochwasserpumpwerks auf der Kläranlage Bockau wurde nun abgeschlossen. Nachdem letztes Jahr schon einige Betriebsgebäude ein neues Satteldach erhielten, war nun das Hochwasserpumpwerk an der Reihe. Außerdem wurde ein Teil der Holzschindeln an der Fassade des Gebäudes erneuert, welche witterungsbedingt schadhaft waren.

 

 

Neue Methode im Maisanbau leistet Beitrag zum Simsseeschutz

AZV und Landwirte engagieren sich gemeinsam für Gewässerschutz - Feldbegehung in Stetten/Bad Endorf

 

    

...mehr dazu finden Sie hier!

 

25-jähriges Dienstjubiläum

Johann Bachmaier, unser Klärwärter in Altersteilzeit, vollendete am 1. Februar 2014 sein 25-jähriges Dienstjubiläum. Zu diesem feierlichen Anlass gratulierten ihm Verbandsvorsitzender Rainer Auer, sowie Geschäftsführer Jürgen Lohse mit einer Dank-Urkunde und einem Geschenkkorb.

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